Ein neues Zuhause I

Hier gab es so lange nichts Neues, dass der Bericht als Fortsetzungsroman erscheint. Es war nämlich ein sehr aufregendes Jahr. Der Kalle und der Tigger sind umgezogen, weil Frau Wollich umgezogen ist. Kalle und Tigger kannten nichts anderes als die unendlichen Weiten der Weltstadt Eggesin und wurden ganz fies nach Hessen gecatnappt.

Zuerst mussten sie aber 4 Wochen warten in denen sie gar nicht verstanden haben, was da los ist. Frau Wollich hat es auch nicht verstanden, denn als sie mit dem Möbelwagen vor dem neuen Domizil stand, war das einfach noch nicht fertig. Der neue Vermieter hatte andere Aufgaben.

Dann konnten die beiden tapferen Katermänner aber ins neue Heim umziehen. Das war gar nicht so toll, 6 Stunden mit dem Auto! Die beiden Sängerknaben gaben jedoch ihr Bestes, um die Fahrt kurzweilig zu gestalten, boten ein ganzes Potpourri herrlicher Katzengassenhauer und konnten gar nicht verstehen, dass eine einzige Fahrt so lang sein kann.

Kurz hinter Magdeburg gab es aber Bachblüten Notfalltropfen, danach wurde es besser. Das Auto fuhr auch nicht mehr mit rasenden 120 km/h sondern meist mit deren 50. Fazit: Stau lässt Kater entspannen.

Das neue Zuhause war dann gar nicht schön. Sicherheitshalber blieb man eng zusammen

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und fand zum Glück auch das heißgeliebte Sofa wieder

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Man wollte sehr gerne auch raus,

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Da war es dann nicht wirklich schön

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aber trotzdem interessant, denn es gab viel zu sehen.

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Auch nebenan war es nett.

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Der Frühling kam und Kalle hatte Gelegenheit für seine Workouts am Schwebebalken

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Tigger, der kleine Streunemeister machte bald die Nachbarschaft unsicher.

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Wie es seine Art ist, ging er gleich auf jede Pelznase zu um zu spielen. Das ging nicht immer glimpflich ab

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und der Tigger übte den Tütentanz

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Viele Wochen gingen ins Land. Der Tigger brauchte lange für die Genesung, weil die erste Tierärztin nicht gefunden hat, dass er einen Abszess im Gelenk hatte.

Das neue Zuhause blieb trotz des Einsatzes modernster Gerätschaften

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eine Baustelle und Frau Wollich hätte gerne mal ein Badezimmer gehabt. Nur gut, dass Mama Wollich sagte: "Kind, so geht das nicht, du musst hier raus!" Für seine Mama bleibt man auch mit 50 noch ein Kind, ach ja! Internet macht´s möglich und Frau Wollich fand DAS Zuhause

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für die Wolle und die Katermänner. Obwohl zuvor als "Europäische Kurzhaar Katzen eingestuft", entpuppten sie sich nach dem neuen Umzug als Osthessische Langhalskatzen

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Untergattung Baumkater

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jeder auf seine Art

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Es gab viele neue Sachen zu entdecken, z.B. einen großen Park

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und der Kalle hat seine erste Maus gefangen

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Da das nicht seine letzte Maus blieb, ist die Aufregung etwas abgeflaut. Ja wie kann er denn, mit nur drei Pfoten? Er kann und ist das sehr aktive Beispiel für einen richtigen Bauernhofkater. Der Herr ist derzeit leider etwas zu stattlich, aber das ist vielleicht dem Novemberwetter geschuldet.

Im Sommer war das noch ganz anders. Kalle von der Vogelweide ruhte graziös auf einem Steine

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und fand das richtig schön. Der Sommer war ja eher kurz und heftig, da suchte sich jeder sein Plätzchen im Schatten

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und dann ganz versteckt am kühlen Brunnen

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oder am Gartenschlauch

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Für die Herren Kater wurden ambulante Zusatzgeräte in Einsatz gebracht,

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denn am denkmalgeschützten Ensemble darf man nicht einfach etwas anbauen. Es war eine aufregende Zeit, aber die Katermänner blieben cool trotz aller Herausforderungen, die auf sie warteten.

"Begegnungen mit fremden Lebewesen" - Fortsetzung folgt!

20.11.10 18:13

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Caroline Wilden (21.11.10 11:54)
Liebe Dagmar ,
hab vielen Dank für die wunderschönen Bilder und Deinen humorvollen Bericht - einfach herrlich , Deine Art zu schreiben
ganz liebe Grüße ( auch an Deine Katermänner )
Caroline


Ute (22.11.10 15:10)
Ach wie schön, dass es Neues auf dem Miezerei-Blog gibt! Und noch dazu als Fortsetzungsroman...


Inge (23.11.10 07:48)
Liebe Dagmar,

die Umzugsreportage mit den Heren Kalle und Tigger ist wieder zu schön. Nach dem ersten Umzugsreinfall sind sie ja jetzt im reinsten Paradies gelandet.

Ich bin schon gespannt, wie das neue Domizil aussieht, wenn das weiße Zeuch vom Himmel fällt. Und was die Fellnasen dann zu der weißen Pracht sagen.

Ganz liebe Grüße, Inge

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