Goldener Herbst

Nicht nur Frau Wollich nutzt die sonnigen Septembertage und färbt ein paar wenigeStränge

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auch die gesamte Miezerey ist unterwegs. Vorweg natürlich Kater Tigger, dessen neuestes Lieblingsspiel zu jeder Uhrzeit ist, jemandem aufzulauern und ihn anzuspringen, notfalls frontal

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Dazu versteckt er sich auch sehr gerne, wie hier ausgezeichnet getarnt

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Achtung! Da kommt jemand zum Spielen die Leiter herunter

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Ach, nur der Carlos

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der will immer nur schlafen, wie öde! Frau Wollich sagt, mit seinen 16 Jahren hat er es verdient faul herumzuliegen *gähn*

Ha! Da kommt aber jetzt jemand,

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der immer gerne spielt:

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Freund Kalle. Der ist ein Dreibein, aber mit der Vorderpfote und der Schulter


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kann der einen kleinen Kater ganz schön in den Schwitzkasten nehmen. Puh, jetzt erstmal ausruhen.

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Frau Wollich verschwindet schon wieder mit einem Brettchen voll Leckerfutter zu dieser geheimnisumwitterten Katzenlady in der vorderen Garage.

Tigger würde zu gerne mitkommen, aber nichts da! Elsa ist noch etwas scheu und Tigger hat die zweite Impfung noch nicht. Doppelt gute Gründe, die beiden nicht zueinander zu lassen. Elsa hat sich schon sehr proper herausgemacht

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das Bäuchlein ist aber nach dem Fressen noch deutlich runder als der Rest.

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Heute gab es eine Maus zum Spielen

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Na ja, Elsa hat schnell gemerkt, dass das Ding nix taugt

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bewegt sich nicht und ist insgesamt igitt. Dann lieber nochmal ganz ordentlich putzen

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Da Elsa vermutlich eine Kehlkopfentzündung hat und viel speichelt, ist die ganze Katze anschließend klatschnass.


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Macht ja nichts, Hauptsache es geht aufwärts und das nasse Fell kann man an der Frau Wollich schubbern, während man gekrault wird. Das ist toll, denn die Frau Wollich die sagt der Elsa, dass sie ein schönes Mädchen ist und eine ganz Süße. Ein richtiges "Golden Girl"

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3 Kommentare 22.9.09 17:13, kommentieren

Noch ein Blog, och nöööö!

Denn eigentlich habe ich gar keine Zeit. Wer links am Rand die Zusatzseiten sieht, weiß warum. Ganz nebenbei muss ich auch noch Wolle färben, der Herbst kommt. Nicht nur ich möchte da mollig warme Sachen stricken.

Für Katzen ohne Zuhause kommt nun aber die schlimme Zeit, da ist es nix mit mollig und warm. Freundinnen und Kundinnen kennen meine Katzengeschichten im wollerey Blog. So langsam sprengt die Vielzahl der Pelznasen aber den Umfang eines doch eigentlich geschäftlichen Blogs. Frau Wollich ruft also die "Miezerey" ins Leben.

Hier berichte ich überwiegend über die Katzen in meinem Umfeld. Es sind nicht nur die Hauskatzen, sondern im Moment auch insbesondere die Streuner hier in der Umgebung. Ich habe da schon sehr viel Zeit aufgewendet, denn leider gibt es hier in  Eggesin als einzigem Ort im Umkreis ein totales Desinteresse an der Notsituation der überall umherstreifenden kranken Katzen. Ich nenne Eggesin nur noch "Die Schande an der Randow" *dampf*

Es gibt weder finanzielle Zuschüsse, noch sonstige Hilfe. Noch nicht einmal das Futter, das alle möglichen wohlmeinenden Bürger in die Büsche schütten wird entfernt (obwohl das Ordnungsamt es mir zugesagt hatte).

So ist es schwer, Streuner einzufangen und ärztlich zu versorgen. Die Katze hier im Bild rechts ist in einem so schlechten Zustand, dass sie nicht kastriert werden kann.

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Ich kann mich zu diesem Thema ungeheuer aufregen, nur gut, dass ich von Natur aus einen eher niedrigen Blutdruck habe, sonst würden meine Öhren ständig leuchten wie Himbeerbüsche. Am letzten Samstag ist es mir gelungen, diese zwei Streuner einzufangen.

Während ich Sonntagabend notfallmäßig mit dem angefahrenen Nikita

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 - hier liegt er nur so ganz entspannt - zum 1,5 Stunden entfernten Notdienst düste, gelang es einem der Streuner (oben im Bild links) aber wieder zu entkommen, in dem er durch ein handtellergroßes Loch in der DECKE sprang! Die beiden sind in einer ehemaligen, natürlich nun sauberen Garage untergebracht. Okay, das Fenster ist nicht geputzt, man kann es auch übertreiben.

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Er/sie/es begrüßte mich am Montag wieder freudig am Dönerstand, dessen Besitzerin meinen Aushang mit der Bitte, die Katzen nicht zu füttern, damit sie eingefangen und versorgt werden können, lieber nicht aufgehängt hat. Dito der Herr vom Hähnchenimbiss. Die Kunden finden es teilweise lustig, die Katzen mit Pommes und anderen Leckereien zu bewerfen *doppeldampf*.

Damit dieser erste Beitrag nicht gar zu grässlich wird, gibt es auch gute Neuigkeiten: Nikita ist wohlauf, er hat viele Prellungen und total abradierte Krallen, aber zum Glück ist nichts gebrochen!

Streunerin Elsa wagt sich so langsam aus ihrem Versteck:

hier verstecke ich mich am liebsten

Sie muss noch min. 3 Wochen in der Quarantäne bleiben und aufgepäppelt werden. Das wird auch hoffentlich gut klappen, beim Tierarzt wurde zumindest eine Zahnbehandlung durchgeführt und natürlich bekam sie Mittel gegen Parasiten.

Bitte schön feste die Daumen drücken für die magere Pelznase. Streuner Nr. 2 werde ich hoffentlich morgen abend in eine Falle locken können, wir haben am Montag schon Termin beim Doc!


3 Kommentare 19.9.09 15:56, kommentieren