All together now

Man schläft nicht gern allein

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sondern lieber zu zweien

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am besten alle zusammen

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auch wenn es an der Tanke eng wird

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irgendwie passt es schon

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Sind die nicht supersüß?

3 Kommentare 25.6.11 19:59, kommentieren

Katzenglück

Die letzte Woche war nicht so toll. Erst musste der muntere Domingo wegen Humpelns und Jammerns zum Tierarzt

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wo eine Bissverletzung im Oberschenkel behandelt wurde.

Dann musste der arme Kalle in die Klinik, denn er hatte einen Abszess im Kiefer

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Als hätte der arme Kerl nicht schon genug mitgemacht! Wie weh sowas tut kenne ich ja aus eigener Erfahrung

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und verzeihe dem armen Kerl sein überaus unwirsches Wesen der letzten Zeit! Inzwischen ist der Schlauch entfernt und Kalle springt wie befreit umher. Unnötig zu sagen, dass Domingo auch wieder genesen ist und wie immer nur Unsinn im Kopf hat, z.B. ganz still unterm Tisch liegen und keinen Pieps sagen, wenn die Katzenmama den Kater sucht...

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Das große Katzenglück gab es aber in der alten Heimat. Eine Streunerin war einer Kita zugelaufen und sollte vermittelt werden, ihre Babies dann auch.

Nach dem Tod von Carlos war ein Plätzchen frei und der Katzenpapa beschloss gestern, die heimatlose Lady mit den Bernsteinaugen aufzunehmen. Die nunmehr "Amber" getaufte Kätzin war aber gar nicht so recht glücklich. Mit lautem Maunzen tat sie die ganze Nacht ihren Unmut kund. Konnte es sein, dass sie ihre Babies vermisste? Konnte es sein, dass Madame noch stillt und die Kleinen eigentlich noch viel zu klein waren, um ohne Mama zu sein? Schaut selbst:

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ohne Blitz, daher etwas unscharf: die Milchbar hat geöffnet!

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endlich wieder bei der Mama, endlich wieder lecker Milch! Mutter Amber war nicht nur überglücklich, ihre Babies wieder zu haben, sondern ganz sicher auch, nach fast 30 Stunden ihre Milch loszuwerden *aua aua*:

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Danke Martin, dass du dich der Kleinen angenommen hast und sie noch ein paar Wochen behältst, bis sie in liebevolle Hände vermittelt werden können!

 

3 Kommentare 23.6.11 15:40, kommentieren

Frühlingsgefühle

An Tagen wie diesen

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muss man einfach raus

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 Frühjahrsmüdigkeit hin oder her

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Domingo wie immer überaktiv

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aber Geparden-Jenny ist schneller

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Wohin ist sie entschwunden?

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Aha, hat den Kalle gesehen

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Der gibt mal wieder den Schönling, dabei ist er geschminkt, ganz bestimmt!

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Domingo denkt ja immer, er ist naturschön mit seinen grünen Augen und seinem glatten Fellchen

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und er kann die Jenny beeindrucken. So ein Quatsch, die Jenny liebt nur den Kalle, das sieht man doch

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Ich finde, Mädchen sind doof

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gehe lieber wieder Schmetterlinge jagen.

Bis bald, euer

Tigger

3 Kommentare 2.4.11 19:17, kommentieren

Gute Reise Carlos

2002 war es. Wir kauften das Haus mit der Scheune und die Besitzerin fragte, ob wir auch den Kater übernehmen würden. Wenn nicht, müsse er ins Tierheim, denn sie zöge in eine 2-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss und mit Balkon, ca. 500m Luftlinie entfernt. Da würde er bestimmt abhauen, der Kater, denn er sei hier im Haus in der Scheune im Hühnerstall geboren und kenne nichts anderes. Ich sagte spontan: "Wir haben selbst zwei Katzen. Wo zwei satt werden, werden auch drei satt." Sie schien erleichtert. Meine nächtste Frage war: "Wie heißt er denn, der Kater?" Sie schaute ratlos und antwortete: "Kater." Ich fragte nach: " Hat er keinen Namen?" Sie sagte: "Nein, einfach Kater." Ich fragte nochmal: "Wie rufen Sie denn, wenn Sie ihn rufen möchten?" Sie stutzte. Warum sollte sie den Kater rufen wollen?  Dann sagte sie vorsichtig: " Mullemulle?" Der Kater sei sehr scheu und käme sowieso kaum mal her. Er lebe eben einfach da.

Wir vereinbarten, dass der KATER in den 6 Wochen vor unserem Einzug von ihrem Enkel gefüttert würde. Wir waren nur am Wochenende da und machten Tapeten ab, räumten alte Möbel aus usw. Bereits am ersten Wochenende kam der sehr scheue KATER, begrüßte den Katzpapa

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erzählte eine laaange Geschichte und sprang auf meinen Schoß. Dort wurde er gebührend geknuffelt und geschmust, schnurrte gewaltig und erwies sich als unermüdlicher Sabberer *igitt*. An einem der nächsten Wochenenden brachte ich ein Schälchen Frischfutter mit, weil ich gesehen hatte, dass der Enkel immer nur eine Riesenschüssel Trofu bereitstellte und dazu eine Riesenschale mit H-Milch.

KATER wog damals auch schon min 7kg. Leutz, ich habe noch nie einen Kater auf den Hinterbeinen tanzen sehen. Als ich das Schälchen Sheba (damals wusste ich es noch nicht besser) im Vorraum öffnete, tanzte der KATER um mich herum, die Vorderpfoten flehend in die Luft gestreckt.  Ein Bild für die Götter!

Da er eine sehr imposante Erscheinung war und sehr gewichtig und leicht O-beinig daherkam, hieß KATER bald "Don Carlos"

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Diesen Gesichtsausdruck beherrschte er in unzähligen Varianten bis zuletzt, als er schon ein paar leichte Gehirnschläge hatte und er bedeutete z.B.: "Du weißt doch, wie die Dose aufgeht, tu es! Jetzt!" 

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oder: "Leg das blöde Knipsding weg, ich will auf deinen Schoß springen, die Pfoten auf deine Schulter legen und dich voll Wonne besabbern."

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Sein Zuhause blieb die Scheune, die er bis vor kurzem auch immer noch wacker verteidigte. Seit 2 Jahren wurde die Scheune aber abends zugemacht, so dass der Seniorenkater mit seinen 15 Jahren nachts nicht mehr umherstreifen konnte. Er war es zufrieden, wie er eigentlich immer mit allem zufrieden war, Hauptsache es gab etwas Leckeres zu futtern und ein warmes Plätzchen

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am liebsten ganz nah bei oder auf einem seiner Menschen

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Hier hat er sich besonders gerne aufgehalten:

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in der Loggia war es warm und windgeschützt und die Tür zur Küche, wo es etwas zu Fressen gab, hatte er immer im Blick.

Für eine ausgiebige Schmuserei konnte aber auch mal das Futter warten und bis zuletzt war er, der immer so ausgeglichen war, ein zutraulicher und lieber Schatz.

Bei meinem Umzug habe ich ihn schweren Herzens in seiner Heimat gelassen, wo ich ihn aber beim Katzenpapa in guten Händen wusste. Gestern hatte er einen ganz schlimmen Anfall und der Tierarzt hat ihn erlöst. Nach 17 Sommern wird er nun in diesem nicht mehr im Schatten unterm Baum auf eine streichelnde Hand warten

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aber im Garten ist er geblieben, da wo schon die anderen geliebten Pelznasen sind. Und natürlich immer im Herzen. Deine liebevolle Seele zieht nun weiter - gute Reise, mein Carlos!

2 Kommentare 19.3.11 17:59, kommentieren

Break

Zum Thema neue Hausbewohner gibt es in den nächsten Tagen mehr. Habe mir das Handgelenk angebrochen, das braucht ein wenig Ruhe.

Eigentlich wollte ich schon 2 Beiträge weiter sein und eine schöne Verlosung für Evas Streuner machen. Das erste Verlosungsobjekt, Katzenkörbchen "Goki" wurde mittlerweile allerdings von Domingo gecatnappt

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und ich bekomme ihn kaum noch heraus.

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der darf das aber, denn er ist ein Maestro vom Streunerhof

Wer sich bei meinen Berichten in den seidenweichen Schmusetigger verliebt hat,

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wirft vielleicht mal einen Blick auf Evas Seite, s.o., um sich die süßen Vermittlungskatzen anzuschauen. Das oben ist jedenfalls nicht der Tigger als kleiner Jungspund...


1 Kommentar 8.12.10 14:32, kommentieren

Ein neues Zuhause I

Hier gab es so lange nichts Neues, dass der Bericht als Fortsetzungsroman erscheint. Es war nämlich ein sehr aufregendes Jahr. Der Kalle und der Tigger sind umgezogen, weil Frau Wollich umgezogen ist. Kalle und Tigger kannten nichts anderes als die unendlichen Weiten der Weltstadt Eggesin und wurden ganz fies nach Hessen gecatnappt.

Zuerst mussten sie aber 4 Wochen warten in denen sie gar nicht verstanden haben, was da los ist. Frau Wollich hat es auch nicht verstanden, denn als sie mit dem Möbelwagen vor dem neuen Domizil stand, war das einfach noch nicht fertig. Der neue Vermieter hatte andere Aufgaben.

Dann konnten die beiden tapferen Katermänner aber ins neue Heim umziehen. Das war gar nicht so toll, 6 Stunden mit dem Auto! Die beiden Sängerknaben gaben jedoch ihr Bestes, um die Fahrt kurzweilig zu gestalten, boten ein ganzes Potpourri herrlicher Katzengassenhauer und konnten gar nicht verstehen, dass eine einzige Fahrt so lang sein kann.

Kurz hinter Magdeburg gab es aber Bachblüten Notfalltropfen, danach wurde es besser. Das Auto fuhr auch nicht mehr mit rasenden 120 km/h sondern meist mit deren 50. Fazit: Stau lässt Kater entspannen.

Das neue Zuhause war dann gar nicht schön. Sicherheitshalber blieb man eng zusammen

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und fand zum Glück auch das heißgeliebte Sofa wieder

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Man wollte sehr gerne auch raus,

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Da war es dann nicht wirklich schön

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aber trotzdem interessant, denn es gab viel zu sehen.

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Auch nebenan war es nett.

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Der Frühling kam und Kalle hatte Gelegenheit für seine Workouts am Schwebebalken

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Tigger, der kleine Streunemeister machte bald die Nachbarschaft unsicher.

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Wie es seine Art ist, ging er gleich auf jede Pelznase zu um zu spielen. Das ging nicht immer glimpflich ab

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und der Tigger übte den Tütentanz

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Viele Wochen gingen ins Land. Der Tigger brauchte lange für die Genesung, weil die erste Tierärztin nicht gefunden hat, dass er einen Abszess im Gelenk hatte.

Das neue Zuhause blieb trotz des Einsatzes modernster Gerätschaften

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eine Baustelle und Frau Wollich hätte gerne mal ein Badezimmer gehabt. Nur gut, dass Mama Wollich sagte: "Kind, so geht das nicht, du musst hier raus!" Für seine Mama bleibt man auch mit 50 noch ein Kind, ach ja! Internet macht´s möglich und Frau Wollich fand DAS Zuhause

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für die Wolle und die Katermänner. Obwohl zuvor als "Europäische Kurzhaar Katzen eingestuft", entpuppten sie sich nach dem neuen Umzug als Osthessische Langhalskatzen

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Untergattung Baumkater

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jeder auf seine Art

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Es gab viele neue Sachen zu entdecken, z.B. einen großen Park

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und der Kalle hat seine erste Maus gefangen

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Da das nicht seine letzte Maus blieb, ist die Aufregung etwas abgeflaut. Ja wie kann er denn, mit nur drei Pfoten? Er kann und ist das sehr aktive Beispiel für einen richtigen Bauernhofkater. Der Herr ist derzeit leider etwas zu stattlich, aber das ist vielleicht dem Novemberwetter geschuldet.

Im Sommer war das noch ganz anders. Kalle von der Vogelweide ruhte graziös auf einem Steine

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und fand das richtig schön. Der Sommer war ja eher kurz und heftig, da suchte sich jeder sein Plätzchen im Schatten

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und dann ganz versteckt am kühlen Brunnen

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oder am Gartenschlauch

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Für die Herren Kater wurden ambulante Zusatzgeräte in Einsatz gebracht,

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denn am denkmalgeschützten Ensemble darf man nicht einfach etwas anbauen. Es war eine aufregende Zeit, aber die Katermänner blieben cool trotz aller Herausforderungen, die auf sie warteten.

"Begegnungen mit fremden Lebewesen" - Fortsetzung folgt!

4 Kommentare 20.11.10 18:13, kommentieren

Voll daneben

Alle warten auf Fotos vom Schneetigger, damit kann ich im Moment aber gar nicht dienen. Es ist zuviel los und der Tigger... na, seht selbst:

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schön warm auf dem Kachelofen. Kein Wunder, hier sind es - 15°C. Kalle hat einen anderen Lieblingsplatz:

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er braucht einen eigenen Sessel, so als König Kalle W. Der kleine König wiegt nun 7,5kg und sieht so robust aus. Leider ist er ein Sensibelchen und hat immer wieder gesundheitliche Probleme. Kranke Katzen dürfen dann auch mal woanders schlafen

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Nein, Unsinn, wer erzählt denn sowas? Wenn die Katzmama aus dem Haus ist! Unmöglich.

Unmöglich und voll daneben heute beim Tierarzt und da kann ich mich immer wieder aufregen: Leute stellen Ihre Transportboxen mit den Katzen auf den Fußboden oder die Bank und gehen zur Anmeldung. Soweit okay.

Andere Leute lassen ihre Hunde an den Kenneln schnüffeln und finden das witzig. Ich nicht!  Für Katzen sind solche Reisen ja extrem stressig und belastend, es sind Reviertiere. Dann noch so ein Schäferhund, der an der armen Miezemaus herumsabbert - ohne Worte!

Beim Tierarzt kann ich mich grundsätzlich immer aufregen. Über Leute, die ihre Hunde frei laufen lassen oder Leute, die sich kaputtlachen, weil der Hund vor Angst nicht laufen kann und immer wieder ausrutscht. Über Leute, die sagen: "Meiner Katze macht das gar nichts, die ist ganz ruhig." während das arme Tier mit riesigen Pupillen und hechelnder Zunge in seiner Box hockt. So es denn eine Box ist. Hier sieht man auch Waschkörbe, Kartons oder gar normale durchsichtige Plastikboxen mit Deckel und ein paar Luftlöchern. Darin kein Meerschweinchen, sondern eine ausgewachsene Katze. Ommm, ich bin ganz ommm.

Auch voll daneben finde ich es, wenn Leute andere Tiere aufdringlich anstarren. Wissen die denn nicht, dass das bedrohlich ist und agressiv wirkt? Wohl nicht. Bevor das jetzt zu einer endlosen Suada zum Thema tumbe Tierhalter ausartet, die gute Nachricht: Kater Kalle ist gesund. Wir sind nur mal so zum Tierarzt gefahren, weil mir so langweilig ist. Nein, Spaß beiseite: wir sind gefahren, weil er seit 2 Tagen weder gefressen noch getrunken hat, aber so ein TA Besuch wirkt Wunder: kaum eine Viertelstunde später und 20,00 Euro ärmer mag der Kalle aber mal schnell was Leckeres knuspern. Katzen!!!!

3 Kommentare 25.1.10 17:25, kommentieren